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Semestereröffnung der EJKA:
 

Vernissage der Ausstellung "Das Shtetl" von Alexander Pavlenko
und Vortrag von Evita Wiecki



 

Am 2. Oktober ist es wieder so weit: Die Europäische Janusz Korczak Akademie öffnet ihre Türen für ein weiteres Semester. Zu diesen Anlass finden in den Räumen der EJKA die Vernissage der Ausstellung "Das Shtetl" von Alexander Pavlenko und ein Vortrag von Evita Wiecki mit dem Titel „Auf der Suche nach dem Shtetl – eine Lebensform zwischen Realität und Nostalgie“ statt.

 

Eine Welt ging in der Shoah auf grausamste Weise verloren: In Osteuropa florierte zu Beginn des 20. Jahrhundert im so genannten „Ansiedlungsrayon“ das jiddische Leben. Die jüdischen Dörfer, „Shtetl“ genannt, umgab eine ganz besondere Atmosphäre; zwar war das Leben dort eines der einfachen Leute, am Rande der Armut, doch mit ihrem Witz und umrahmt von religiösen und säkularen Ritualen gelang es den Menschen, ihrem Alltag einen ganz spezifischen kulturellen Anstrich zu verpassen.


Die Aura des jiddischen Shtetls berührte den Zeichner Alexander Pavlenko tief im Herzen. Nun will er die Besucher der Europäischen Janusz Korczak Akademie in diese Welt entführen: Wir freuen uns, die Bilderserie „Das Shtetl“ vom 2. Oktober bis 2. November 2014 in unseren Räumen auszustellen. Zur Vernissage am 2. Oktober ab 18 Uhr wird die Jiddistin Evita Wiecki mit ihrem Vortrag mit dem Titel „Auf der Suche nach dem Shtetl – eine Lebensform zwischen Realität und Nostalgie“ in das Thema der Aufstellung einführen und einen breiteren Kontext geben – sowohl für den Inhalt der Zeichnungen Alexander Pavlenkos als auch für unsere heutige, nachzeitige Auseinandersetzung mit der Lebenswelt des Shtetls.
 

Alexander Pavlenko wurde 1963 im russischen Rjasan geboren. Seit den 1990er-Jahren zeichnet er – Graphic Novels, Illustrationen zu literarischen Werken, experimentelle animierte Filme und vieles mehr. Seine Zeichnungen und seine Videokunst wurden schon u.a. in Moskau, Rom, Brüssel, Zürich und Evian ausgestellt.
Evita Wiecki wurde in Warschau geboren und unterrichtet seit 15 Jahren Jiddisch. Seit 2009 ist sie Jiddisch-Lektorin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Sie arbeitet an einer Promotion im Bereich Jiddistik zum Thema „Die Geschichte des Jiddisch-Lehrbuchs in Polen (1886-1968)“.

 


Empfehlung: Buchvorstellung "Mut zum Leben"


 

 

Wir möchten Sie auf die Vorstellung des Buches "Mut zum Leben. Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz" von Thomas Gonschior und Christa Spannbauer hinweisen, die am 19. September in der Evangelischen Stadtakademie München stattfinden wird. Greta Klingsberg, Überlebende des KZ Auschwitz und eine der Protagonistinnen des Werks, wird zugegen sein.

Evangelische Stadtakademie München I 19.09.2014, 19:00 Uhr
Herzog-Wilhelm-Str. 24
80331 München
Eintritt: € 8.-/7.-
Anmeldung erbeten unter (089) 5490270 oder info@evstadtakademie.de bzw. www.evstadtakademie.de


 


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